Bannerbild | zur StartseiteBannerbild | zur StartseiteBannerbild | zur StartseiteBannerbild | zur StartseiteBannerbild | zur Startseite
  • Link zur Seite versenden
  • Ansicht zum Drucken öffnen
 

Anhänger Einsatzstellenhygiene

FahrgestellBlyss Transportechnik
AusbauEigenausbau
Baujahr2024
KennzeichenNOH - F 3259
FunkrufnameFlorian Bentheim 32 /  59 / 11
Anhänger Einsatzstellenhygiene

Um das Thema Einsatzstellenhygiene noch besser abdecken zu können, wurde für die Feuerwehr Neuenhaus ein Anhänger beschafft. Blyss Transportechnik aus Dorsten ermöglichte eine individuelle Platzierung der Fenster und Türen am Anhänger. Dieser ist ein zwei Bereiche aufgeteilt. Im vorderen Teil gibt es einen Sanitärbereich. Neben einem Handwaschbecken befindet sich dort auch eine Trockentrenntoilette eines Campingausrüsters. Hiermit wird den wachsenden Anteil weiblicher Feuerwehrkräfte Rechnung getragen. Aber in Zeiten von Handykameras und Drohnen ist es auch für Feuerwehrmänner angenehm, einen nicht einsehbaren Toilettenbereich zu nutzen. Ergänzend befinden sich Utensilien wie Fön, Spiegel, Handtücher oder Hygieneartikel in einem Einbauschrank.  

 

Kernstück im zweiten Bereich ist ein Regalsystem mit Boxen. Diese enthalten vor allem Wechselkleidung wie Sicherheitsschuhe, Socken, T-Shirts, Einsatzjacken und -hosen. Hauptaugenmerk liegt hier auf Kräfte, die in einem Atemschutzeinsatz waren. Deren Kleidung ist häufig mit Brandruß kontaminiert, welcher schwere gesundheitliche Schäden verursacht. Deshalb werden auch für Personen, die beim Entkleiden helfen, Filtermasken, Handschuhe, Schutzoveralls und Schutzbrillen mitgeführt.  Im Schutz eines Pavillons mit Seitenwänden können die Feuerwehrleute sich dann umziehen, kontaminierte Kleidung verstauen und bekommen saubere ausgegeben. Im Pavillon kann eine Beleuchtung und ein Katalytofen aufgestellt werden. 

 

Der Anhänger kann an Einsatzstellen über eine Batterie betrieben werden. Innen- und Umfeldbeleuchtung werden über Taster zugeschaltet. Ebenfalls sind für Einsatzfahrten Heckblitzer verbaut. Eine auffällige Beklebung sorgt für weitere Sicherheit an Einsatzstellen. Die Gesamtkosten betragen rund 16.000 EUR sowie zahlreiche Stunden Eigenleistung für Aus- und Umbau. Federführend bei der Beschaffung war der Förderverein der Feuerwehr. Unterstützung bei der Finanzierung gab es unter anderem aus einem Förderprogramm für ländliche Räume der Europäischen Union. 

Letzte Einsätze