Gemeinsamer Dienst Lage und Neuenhaus

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 Hier standen die Themen Wasserförderung, tragbare Leitern und Atemschutz im Fokus. Über das Betriebsgelände fließt die sog. "Tütenbecke". Im Zuge einer Erweiterung wurde 2008 bei einer Brücke eine Staumöglichkeit eingebaut. Staubohlen und Einlaßhaken befinden sich in einer Alu-Kiste in der Nähe. Ebenfalls wurde eine mit Fahrzeugen befahrbare Fläche an der Becke realisiert. Mit den Bohlen kann nun das Wasser aufgestaut werden. Während sonst nur eine Pumpe fördern könnte, sind bei Stauung drei bis vier Pumpen möglich.

Weiterer Bedarf wird über Löschwasserbrunnen sichergestellt. Zwei Stück befinden sich auf dem Betriebsgelände. Weitere sind in Planung. Da nutzten wir den Dienstabend für eine Leistungsprüfung. Für die Feuerwehrleute ging es im Thema "tragbare Leitern" weiter. Bei Neuenhauser gibt es eingeschossige Bauten bis hin zu 11 Meter hohen Hallen. So wurden die vierteilige Steckleiter und dreiteilige Schiebeleiter vorgenommen. Betriebsseitig stehen weitere Aufstiegsmöglichkeiten zur Verfügung. Diese sind mit festen B-Leitungen verrohrt. So muss die Feuerwehr nicht schwere Schläuche in der Höhe sichern.

Etwas abgesetzt von diesem Szenarien übten acht Atemschutzgeräteträger. Hierführ stand ein umbautes Treppenhaus zur Verfügung, welches verqualmt wurde. Aber erst einmal stand Training am Hohlstrahlrohr und die Türöffnungsprozedur auf den Plan. Zum Abschluß stand für alle noch eine kleine Betriebsbegehung an. Dort wurde auf weitere Wasserentnahmestellen, Brandmeldeanlage und neuralgische Punkte im Betrieb hingewiesen.

Zum Abschluß fand sich noch Betriebsinhaber Bernd Voshaar ein. Nach einem anstrengenden Tag im Büro ließ er es sich dennoch nicht nehmen, kurz Hallo zu sagen. Die Neuenhauser-Gruppe ist gegenüber der ehrenamtlichen Tätigkeit in der Feuerwehr sehr positiv eingestellt.

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 Besprechung der Vorgehensweise. Die Mitglieder der beiden Wehren werden in gemischten Gruppen ausgebildet.  
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 Wasserentnahme an der Tütenbecke. Vom TLF wurde eine Saugleitung aufgebaut. Unten links im Bild sind die eingesetzten Staubohlen zu erkennen. Dies werden in vorhanden Profile eingelassen.  
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Unser LF 16 nahm einen Löschwasserbrunnen in Betrieb. Im Hintergrund ist mit aufgestellten Deckel die Aufbewahrungsbox der Staubohlen und EInlaßhaken zu sehen.  
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 Die dreiteilige Schiebeleiter im Einsatz. Links ist eine fest installierte Aufstiegsmöglichkeit. Daran befindet sich auch eine B-Verrohrung.  
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Acht Atemschutzgeräteträger, je vier aus einer Wehr, übten den Innenangriff. Hier mit Schlauchpaket. Gespeist wurde aus dem Staffel-LF von Lage.  
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 Fast zwei Stunden dauerte der gemeinsame Dienstabend. Im Anschluß ging es dann zum Feuerwehrhaus Neuenhaus. Dort wurden die Fahrzeuge wieder bestückt.