Kreisjugendfeuerwehrtag in Neuenhaus

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Rund 250 Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren versehen ihren Dienst in den Jugendabteilungen. Dazu gibt es in Emlichheim noch eine Kinderfeuerwehr, wo schon Kinder unter zahne Jahren spielerisch an die Feuerwehr herangeführt werden. Über 80 Jugendwarte und Betreuer bilden den Feuerwehrnachwuchs aus. In seinen Grußworten betonte Landrat Friedrich Kethorn, dass dank der Jugendarbeit der Personalmangel in der Grafschaft kein so großes Problem sei. Er dankte allen für Ihr ehrenamtliches Engagement. Der Bürgermeister der Samtgemeinde Neuenhaus, Günter Oldekamp, hob hervor, dass die Feuerwehren in der Bevölkerung hohes Ansehen genieße. Die Werte Gemeinschaft und sich für andere einzusetzen werden den Jugendlichen vermittelt. Auch Kreisbrandmeister Uwe Vernim fand lobenden Worte. Viele Führungskräfte die in den vergangenen Jahren ein Amt übernommen hätten, begannen ihre Karriere in der Jugendfeuerwehr.

Drei besondere Ehrungen konnten der stellvertretende Bezirksjugendfeuerwehrwart Sascha Bädorf und Anja Even vornehmen. Das Ehrenzeichen der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr erhielten Kathrin Meyer und Simon Vernim (beide Schüttorf) sowie Jens Goosen (Hoogstede). Alle drei haben sich über Jahre in der Jugendarbeit engagiert. Teils aus privaten Gründen oder weil sie andere Funktionen übernommen hatten, stellten sie ihre Ämter zur Verfügung. Anlass für den Kreisjugendfeuerwehrtag in Neuenhaus war das 50-jährige Jubiläum der Jugendabteilung. So gab Gratulationen und ein paar Geschenke. Die Ortsfeuerwehr Neuenhaus und deren Förderverein stellten ein Betrag für die Beschaffung von Ausrüstung für Zeltlager zur Verfügung. Der Gerätewart Klaus Menzel baute aus zwei ausgemusterten PA 80 Atemschutzgeräten jugendgerechte Attrappen. Jugendwart Andy Detert bedankte sich bei allen.

Im Anschluss an die Versammlung fanden um das Feuerwehrhaus Geschicklichkeitsspiele statt. Die Neuenhauser Jugendwarte und Betreuer hatten sich an sieben Stationen Spiele mit Feuerwehrbezug ausgedacht. So musste über einen 15 Meter langen Schlauch ein Luftballon zum Platzen gebracht, ein mit Wasser gefüllter Eimer auf einer Krankentrage über eine Hindernisparcours getragen, Hufeisen geworfen oder Feuerwehrbegriffe im Stile des Gesellschaftsspiels "Tabu" erraten werden. Nach zwei Stunden standen hier die Sieger fest. Die Jugendfeuerwehr Ringe / Neugnadenfeld erreicht den ersten Platz und konnte somit auch den Wanderpokal des ehemaligen Kreisbrandmeisters Hermann Fielers aus Lohne für sich beanspruchen. Auf Platz zwei landete die gastgebende Jugendfeuerwehr aus Neuenhaus gefolgt von der Bentheimer Wehr.

  Die Mitglieder der 13 Jugendfeuerwehren des Landkreises trafen sich im Feuerwehrhaus Neuenhaus. Zwar waren nicht alle rund 250 Jugendlichen da, trotzdem waren die Plätze gut belegt.
Kreisjugendfeuerwehrwartin begrüßte die Anwesenden. Sie verlas den Jahresbericht über die Tätigkeiten aus 2015. 2kjf2016
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