Brandschutz - Vorbeugende Maßnahmen und richtiges Verhalten im Fall der Fälle


Rauchmelder || Was tun, wenn es brennt? || Was tun, wenn es gebrannt hat? || Brandschutz in Haushalten || Brandschutz in Betrieben


In
dieser Rubrik wollen wir Sie über Maßnahmen informieren, die jeder zu seinem eigenen Schutz treffen kann. Man muss dafür kein Held sein oder ein umfangreiche Ausbildung geniessen. Es sind die kleinen Dinge, die nachher eine große oder sogar lebensrettende Wirkung haben. Selbstverständlich ist es zum Beispiel beim Kauf eines Autos mehrere hundert Euro Airbags auszugeben. Das es eine sinnvolle Investition ist, steht außer Frage. Allerdings dürfte dann auch 10 Euro für einen Rauchmelder zu Hause kein Problem sein.
Notruf 112
Ob man nun selbst betroffen ist oder nicht - jeder kann helfen! Durch absetzen eines Notrufes. Ihre Hilfe ist gefragt! Verlassen Sie sich nicht auf andere. Nur weil sich fünf Leute schon ein brennendes Haus angucken, heißt es noch nicht, dass die Feuerwehr bereits alarmiert wurde. Der Notruf kann kostenfrei per Handy oder Festnetztelefon gewählt werden. Im Landkreis Grafschaft Bentheim läuft der Notruf bei Feuerwehr- und Rettungsleitstelle in der Kreisverwaltung Nordhorn auf. Speziell geschulte Mitarbeiter mit Feuerwehr- und Rettungsdienstausbildung nehmen den Anruf in Empfang. Wichtig sind die fünf sogenannten "W-Fragen":

1. Was ist passiert?

Beschreiben Sie das Ereignis mit möglichst kurzen Stichworten
"Verkehrsunfall, zwei PKW sind frontal zusammengestoßen"
"Flächenbrand, es brennen mehrere Quadratmeter Sträucher und Büsche"


2. Wo ist es passiert?

Machen Sie ein möglichst genaue Ortsangabe. Sind sie ortsfremd, fragen Sie Passanten
"Bundesstrasse 403, Kilometer 34 auf Höhe der Brücke"
"Fichtenstrasse in Neuenhaus kurz nach der Gabelung Tannenweg"


3. Wieviele Verletzte?

Teilen Sie mit, wieviel Verletzte sie sehen können. Sollten Sie sich nicht sicher sein, geben Sie eine Vermutung ab.
"Ich kann einen Autofahrer und einen Beifahrer sehen"
"Vermutlich hat sich einer verletzt"


4. Welche Art der Verletzung?

Teilen Sie offensichtliche Verletzungen mit. Es wird natürlich keine medizinische Diagnose von Ihnen verlangt!
"Einer hat ein stark blutende Kopfwunde, der andere hält sich den linken Arm fest"
"So wie es aussieht ist die Person bewußtlos"


5. Wer meldet?

Nennen Sie Ihren Namen und die Telefonnummer unter der Sie zu erreichen sind. Bleiben Sie möglichst in Reichweite des Telefones, falls es Rückfragen geben sollte.
"Max Mustermann, meine Handynummer lautet 0123 4567890"

Beendet wird das Gespräch immer durch den Mitarbeiter der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle. Warten Sie eventuelle Rückfragen unbedingt ab. Bewahren Sie während des Gesprächs Ruhe. Sprechen sie langsam und deutlich. Machen Sie anrückende Kräfte von Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehr auf sich aufmerksam.