17-07-2010 - [TH] Weitere Aufräumarbeiten nach Sturmtief "Norina"
           Einsatzkräfte: 25 || Dauer: 0d 7h 20min
Am Samstagmorgen trafen wir uns gegen 9.00 Uhr zu weiteren Aufräumarbeiten im Stadtgebiet. Nachdem der Bauhof im Laufe der Woche mit Hubsteiger und Kran vor allem Baumkronen und angeschlagene Bäume bearbeitet hatte, waren einige Rad- und Fußwege immer noch gesperrt. Nach einer anstrengenden Woche mit zahlreichen Überstunden hatten sich die Mitarbeiter des Bauhofs das Wochenende redlich verdient. Somit übernahmen wir Arbeiten, bei denen kein schweres Gerät notwendig ist oder solches nur schwer rangeführt werden kann. Hauptaugenmerk lag auf den Fußwegen entlang des Stadtgrabens und dem Stadtgraben selber.

Aber auch zum Beispiel der Radweg an der Lager Straße wurde geräumt oder die Hauptstraße in der Innenstadt. Insgesamt arbeiteten die 25 Feuerwehrleute sieben Stunden lang an verschiedenen Stellen. Temperaturen um die 25 Grad waren angenehm zu ertragen. Somit war es der bisher angenehmste Tag wo wir die Schäden des Sturmtiefs "Norina" beseitigten.

 Teilweise noch recht mächtige Äste lage im Stadtgraben. Um sie zu bewegen, kamen Motorsägen zum Einsatz. Hier im Bereich der Wallstraße.
 Auch an der Veldhausener Straße lagen eine Menge Äste am und im Stadtgraben. Diese wurden zerkleinert. Den Abstransport wird später die Stadt organisieren.
 Mit Wathosen ging es auch ins Wasser. Eigentlich beträgt die Wassertiefe nur 40 - 50 cm. Die gleiche Strecke sinkt man allerdings auch noch in den Schlamm. Das vorwärtskommen wurde dadurch nicht unbedingt erleichtert. Auch die dicken Stämme aus dem Wasser zu bekommen, erforderte ein Menge Anstrengung.
 Zwei von drei Wathosen versagten über den Tag den Dienst. Die Hosen sind teilweise 25 Jahre alt, so daß Material oder Nähte wahrscheinlich spröde sind. Das gleiche Alter erreichte auch eine Motorsäge der Feuerwehr. Nach zuverlässiger und wertvoller Arbeit an den Tagen zuvor, strich sie am Samstag die Segel.
 Natürlich gab es auch noch einige Schäden die nicht unmittelbar am Wasser lagen. An der lutherischen Kirche hatte sich noch ein dicker Ast aus einer Tanne gelöst. Auch der war schnell beseitigt.
 Die Wallhecke an der Lager Straße war ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogen. Auf dem Fußweg liegt noch eine mächtige Eiche, die mit Kran geborgen werden muss. Somit kozentrierten wir uns auf den Radweg.
 Viel kleine Äste räumten wir zur Seite. Nach knapp einer Stunde waren die Arbeiten hier erledigt. Danach ging es weiter in die Innenstadt. Rund um das alten Rathaus lag auch noch diverses Bruchholz. Die Gehwege waren versperrt, so daß Fußgänger auf die Straßen ausweichen mussten.
 Sehr viel positive Resonanz erhielten wir aus der Bevölkerung. Immer wieder kam es zu interessanten Gesprächen. An der Hardenbergstraße wurden wir sogar kurzerhand zu einem Kaffee und Plätzchen eingeladen. Nach sieben Stunden beendeten wir die Arbeiten. Die meisten noch verbleibenden Dinge müssen wieder mit schwerem Gerät angegangen werden.


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